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Dies ist die Datenplattform, die wir für das Forschungsprojekt „Sexing by Self-Propulsion“ entwickeln. Sie ermöglicht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, große Mengen an Mikroskopievideodaten zentral zu speichern, zu organisieren, zu verwalten und zu analysieren.
„Sexing by Self-Propulsion“ ist ein Forschungsprojekt, das einen neuen Ansatz zur Geschlechtsselektion in der Tierzucht untersucht. Durch die Erforschung der unterschiedlichen Bewegungsmuster von X- und Y-chromosomtragenden Spermien soll eine schonendere und kostengünstigere Alternative zu herkömmlichen Sortierverfahren entwickelt werden, die auf Fluoreszenzfarbstoffen oder elektrischen Feldern basieren.
Unser Beitrag verbindet Forschung und Softwareentwicklung. Wir entwickeln Microspy, eine webbasierte Datenplattform, die Forschende dabei unterstützt, experimentelle Daten zu organisieren, Mikroskopievideos zu verwalten und die Bewegungsmuster von Spermien unter verschiedenen Versuchsbedingungen zu analysieren. Dazu gehören auch die automatisierte Bildanalyse, die Verfolgung einzelner Spermien und die quantitative Auswertung ihrer Bewegungen.
Wir schätzen dieses Projekt besonders, weil es einen Beitrag zu sinnvoller und praxisnaher Forschung leistet. Tierwohl liegt uns am Herzen. Deshalb freuen wir uns über die Möglichkeit, an einem Forschungsprojekt mitzuwirken, das dazu beitragen kann, Zuchtverfahren schonender und effizienter zu gestalten.
Gleichzeitig stellt uns das Projekt vor spannende technische Herausforderungen. Ein einziges Experiment kann Dutzende Videos erzeugen, die jeweils mehrere Gigabyte groß sind. Hunderte Spermien mit sich überschneidenden und kreuzenden Bewegungsbahnen zu verfolgen und gleichzeitig sicherzustellen, dass sämtliche Daten strukturiert und leicht zugänglich bleiben, macht dieses Projekt zu einer besonders interessanten Herausforderung in der Softwareentwicklung.
Microfold ist ein von uns entwickeltes und betreutes Python-Paket, das im Rahmen des Forschungsprojekts Microfold am Forschungszentrum Jülich zum Einsatz kommt. Es unterstützt die Simulation, Analyse und Visualisierung von Faltmustern in Elastomeren.
EWM ist eine skalierbare Datenplattform, die wir für die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Berlin entwickelt haben. Sie verfolgt die Nutzung von Mitteln für Forschung und Entwicklung und verwandelt diese dynamischen Daten in entscheidungsreife Erkenntnisse, sodass Entscheidungsträger genau wissen, wohin jeder Euro fließt und welche Wirkung er erzielt.